Bibelvers des Monats

Januar 2022



                


                                                             JS


„ Kommt und seht….“ 


(Evangelium nach Johannes, Kapitel 1, Vers 39)



...das sagte Jesus zu zwei Menschen, die ihm begegneten und fragten, wo er sich normalerweise aufhalten würde. Die beiden hatten von Jesus gehört und nun stand er vor ihnen. Sie hatten den Gedanken, dass es sich lohnen würde, diesen besonderen Menschen noch einmal zu treffen, im zuzuhören und ihn kennenzulernen. Denn das, was sie von ihm gehört hatten war schon sehr außergewöhnlich. Sie lebten als fromme Juden in der Erwartung eines Messias, eines Befreiers.

Und nun konnte es sein, dass dieser Jesus der Erwartete war, auch wenn er unverständlicherweise von einem ihrer Prediger „das Lamm Gottes“ genannt wurde. Die beiden hatten vor, sich näher mit diesem Mann namens Jesus zu beschäftigen. Sie wollten sich die Zeit nehmen, ihn aufzusuchen und etwas von ihm mitzubekommen, was immer es sei.


Diese Begegnung von Jesus und den beiden Menschen fand vor über 2000 Jahren statt und wird uns in der Bibel von dem Evangelisten Johannes erzählt.

Und wir heute? Was könnte diese Erzählung mit uns heute zu tun haben?


Jesus, dieser Name, dieser Mensch, alles was über ihn gesagt wird – ist erstaunlich präsent auch in unserer Zeit.

Manche halten ihn für einen guten Gelehrten andere für einen religiösen Spinner.

Für viele ist er der Erlöser und sie lieben ihn,

andere hassen diesen Namen so sehr, dass sie Menschen dafür verfolgen.

Wer ist er nun – dieser Jesus?


Auch wir können heute versuchen ihn kennenzulernen, zu hören was er sagt, zu sehen was er tut.

Gott sei Dank ist vieles von Jesus aufgeschrieben worden, in den Evangelien der Bibel ganz besonders. Sie sind wie Jesusbiografien.


Wenn wir uns in die Biografie Jesu vertiefen, dann stellen wir uns doch einfach einmal vor, wir wären ein Teil dieser Geschichte. Lassen wir uns persönlich hineinnehmen in die Begegnung mit Jesus. Wären wir dann vielleicht einer der beiden, die fragten, wo Jesus sich aufhalten würde?

Oder wären wir eher wie Nikodemus, Maria, Petrus, Thomas….mit irgendjemandem der Zeitzeugen Jesu werden wir uns sicher identifizieren können. Und so wird die Bibel erstaunlich lebendig:

Wir hören was Jesus sagt, sehen wie er lebt und werden von ihm angesprochen: „Kommt und seht“ 


CD